Rezension: Glückssterne von Claudia Winter

Bildquelle Goldmann Verlag




Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Goldmann
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99 €
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Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen ...
Eine temporeiche und humorvolle Geschichte!

Josefine wird es nie langweilig, denn nicht nur ihr Beruf füllt sie voll aus, sondern auch ihr Privatleben. Dafür sorgen schon ihre Familienmitglieder, die es ja eigentlich nur gut mit ihr meinen. Josefine ist eine nette junge Frau, die aber manchmal etwas naiv rüber kommt. Trotz ihres Berufes ist sie sehr leichtgläubig und manchmal habe ich mich wirklich über sie gewundert. Sie hat eine offene Art an sich und trotzdem möchte sie der Wahrheit nicht ins Auge sehen. Sie ist für alles bereit und mit ihr kann man auch gut Pferde stehlen, wenn man dafür die nötigen Konsequenzen trägt. Zum Teil ist Josefine etwas tollpatschig und gerade das macht sie sehr sympathisch, denn wir sind alle nicht perfekt.

Ihre Familie ist der Hammer, besonders ihre Tanten denken sich immer was neues aus. Oft musste ich lachen, denn Bri und Li sind schon was ganz besonderes und haben viel Humor. Sie nehmen das Leben nicht allzu ernst und zeigen Josefine wo es lang geht. Wenn die drei zusammen waren, habe ich mich sehr amüsiert. Jede hat eine eigene Persönlichkeit und die Autorin hat das Beste rausgeholt. Justus konnte ich  nicht leiden, denn er war mir zu glatt und man konnte schon erahnen, was er im Schilde führt. Aidan hat mich vom ersten Augenblick fasziniert mit seiner ruhigen Art. Er wird nie nervös, sondern behält immer einen kühlen Kopf.

Die Beschreibungen sind einfach göttlich. Schottland ist jetzt zwar nicht das Land, wo man Sonne tanken kann, doch die ganze Umgebung hat mich total in den Bann gezogen. Es wirkt sehr geheimnisvoll und ich glaube man kann da total entspannen. Aber auch die Beschreibungen von z. B. der Konditorei fesseln einen sehr und ich finde es schön, dass am Ende noch Rezepte hinzugefügt wurden. 

Der Schreibstil ist  abwechslungsreich und es passiert viel. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse und ich dachte mir, so viel Pech kann doch kein Menschen haben. Ich konnte es flott lesen ohne das langeweile aufkam, denn Claudia Winter weiß schon wie sie ihre Leser fesseln kann. Gerade das Ende hat mir total gefallen und ist genau nach meinem Geschmack.

Fazit:
Eine lustige und ereignissreiche Geschichte, die den Leser zum Lachen aber auch zum Nachdenken bringt. 




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