Rezension:
Komm in meine Arme von Sabine Zett

Bildquelle Blanvalet Verlag
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Blanvalet
Sprache: Deutsch
Preis: TB 8,99 €
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Klappentext 
Das Leben kann so ungerecht sein: Während Helens Exmann sich nach der Scheidung bereits mit Lebensgefährtin Nr. 3 vergnügt, will es bei ihr in der Liebe einfach nicht klappen. Noch dazu muss Helen sich um das Gefühlschaos anderer Leute kümmern – denn sie hat gerade den Job der Kummerkastentante bei der Lokalzeitung übernommen. Als eine junge Frau von ihr wissen will, wie sie sich einen Millionär angeln kann, ist Helen ratlos. Und dann bringt die Sache auch noch ihren Chefredakteur auf dumme Gedanken: Sie soll zu Recherchezwecken selbst auf Millionärsfang gehen. Damit hat Helen ganz plötzlich mehr Verehrer um sich, als ihr lieb ist …

Meine Meinung
Ich habe dieses Buch nicht gelesen, sondern verschlungen.

Durch Helen bin ich sofort in die Geschichte rein gekommen und wollte es nicht mehr zur Seite legen. Helen ist einer der sympathischsten Protagonisten, die ich je einem Buch erlebt habe. Sie ist zwar recht chaotisch und auch etwas verrückt, aber das passt vollkommen zu ihr. Sie ist sehr direkt und das gefällt mir am meisten. Helen nimmt wirklich kein Blatt vor den Mund, sondern spricht aus was sie gerade so denkt. Ihre direkte Art kommt aber super an und ich glaube gerade darum ist sie so beliebt. 
Besonders gut gefallen hat mir, wie sie mit ihrer Tochter umgeht. So locker und leicht, wobei es nicht ganz einfach ist. 
Helen setzt sich natürlich auch für Dinge ein und lässt nicht locker bis sie es geschafft hat. 

Die weiteren Protagonisten konnten mich voll überzeugen. Da ist Ronja, die Tochter von Helen. Mutter und Tochter geben ein unverwechselbares Gespann ab, auch wenn sie es manchmal nicht so zeigen. Ronja ist einfach Ronja, sie hat viel von ihrer Mutter und diskutiert sehr gerne.
Aber auch die weiteren Charaktere sind mir total ans Herz gewachsen und es rundet die Geschichte perfekt ab. Jeder hat seine Aufgabe aber es wirkt nichts gespielt, sondern überaus authentisch. Ich habe mich mit allen Persönlichkeiten gut amüsiert und musste oft laut lachen.

Der Schreibstil ist genau nach meinem Geschmack, sehr leicht aber dennoch wortgewandt und gut durchdacht. In der Geschichte selber geht es turbulent zur Sache und der Leser kriegt keine Verschnaufpause, aber das ist auch gar nicht nötig, denn die Autorin kann einen wirklich in den Bann ziehen. Ich habe die Zeit vergessen und wollte einfach nur noch weiter lesen. Alles wurde mit Können ausgearbeitet und Sabine Zett versteht ihr Handwerk perfekt. Gerade wie sie "normale" Menschen mit überheblichen Personen gemischt hat, war für mich total lustig und interessant.

Die Umgebungsbeschreibungen sind wie alles andere einmalig. Ich konnte mir komplett alles bildlich vorstellen und ich hatte dadurch ein unvergleichliches Leseerlebnis. Mit Helen wäre ich gerne auf Tour gegangen und wäre auf meine Kosten gekommen.
Fazit
Eine sehr fesselnde und lustige Geschichte, die aber trotzdem authentisch wirkt. Der Schreibstil hat mich gepackt und Sabine Zett weiß, wie sie ihre Leser verzaubern kann. Ein absolutes Highlight!



Kommentare:

  1. Deine Rezi klingt richtig toll. Jetzt freue ich mich noch mehr auf das Buch. LG und schönes Wochenende

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  2. Oh ja du kannst dich wirklich drauf freuen. Wünsche dir ganz viel Spaß damit!

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