Blogparade French Kiss - Liebe zum Nachtisch von Marie Keller / Autoreninterview

Huhu!
Herzlich Willkommen zur Blogparade von French Kiss - Liebe zum Nachtisch von Marie Keller
Heute macht die Blogparade bei mir halt und ich durfte die Autorin interviewen. Am Freitag konntet ihr bei Katja ihre Gedanken zum Thema Liebe lesen und morgen stellt euch Manuela das Thema Liebe mit Genuss vor.

Vielen Dank an Marie Keller für das tolle Interview! 


1. Magst du dich bitte kurz vorstellen? 

 Ich bin Mitte dreißig und freiberufliche Grafikdesignerin in Leipzig. Im Moment sind mein Freund und ich auf Wohnungssuche, denn wir würden gern zusammenziehen. Und wir wünschen uns einen Hund. Weil wir uns aber nicht mal auf eine Rasse einigen können und auch nicht darauf, ob es ein großer oder ein kleiner sein soll, wird das mit der gemeinsamen Wohnung vermutlich auch noch eine Weile dauern. Einig sind wir uns auf jeden Fall in dem Punkt, dass die Küche riesig sein muss. 

2. Dein Buch French Kiss ist sehr gefühlvoll und geht zumindest bei mir unter die Haut. Wie bist du auf die Idee gekommen? 

Wenn ich jetzt schreibe, dass die Idee zu mir gekommen ist, dann hört sich das vermutlich seltsam an. Aber so ist es dennoch. Ich stand am Herd, vor mir ein Topf mit Risotto, in dem ich ununterbrochen rühren musste. Als der Reis fertig war, war auch die Geschichte in meinem Kopf nahezu komplett. 

3. Warum gerade Frankreich?

 Weil ich sehr gern in Frankreich bin. Mir gefällt das Land, ich liebe die Art der Menschen dort, das Leben zu genießen. Und die Küche mag ich natürlich auch. Irgendwie habe ich mir nie die Frage gestellt, ob es auch ein anderes Land sein könnte. 

4. Deine Protagonisten sind perfekt ausgearbeitet und wissen genau was sie wollen. Steckt da so ein bisschen dein persönlicher Charakter mit drin? 

Ein wenig vielleicht. Aber viel eher glaube ich, dass Sophie so ist, wie ich gern sein würde. Und ich hätte vermutlich auch gern eine Großmutter, die so ist wie eine Mischung aus der alten Sophie und Chlothilde. Und natürlich sehne ich mich danach, ein wenig so sein zu können, wie Henriette. 

5. Wird es eine Fortsetzung geben? 

Das weiß ich noch gar nicht so ganz genau. Als ich den letzten Satz geschrieben hatte, war ich sicher, dass diese Geschichte fertig erzählt ist. Aber wer weiß das schon? Geplant ist im Augenblick keine, denn ich arbeite im Moment an einer ganz anderen Geschichte mit neuen Figuren, die jedoch auch in Frankreich spielt. 

6. Wie dürfen wir uns deinen Arbeitsalltag vorstellen? 

Da gibt es eigentlich nichts Besonderes. Ich sitze am Schreibtisch und arbeite Kundenaufträge ab. Dabei trinke ich Unmengen von Tee, Kaffee nur ganz selten. Seit ich mit dem Schreiben begonnen habe, sind aber etwa zwei Stunden täglich nur dafür reserviert. 

7. Was machst du gerne in deiner Freizeit? 

Wie sich vermutlich jeder denken kann, liebe ich es, in der Küche zu stehen und neue Gerichte auszuprobieren. Ich sammle Kochbücher und habe mittlerweile so viele, dass ich darüber nachdenken muss, mir ein neues Regal anzuschaffen. Und weil ich nicht alles allein essen kann, lade ich häufig Freunde ein. Ansonsten zeichne und male ich, gehe sehr gern in Ausstellungen, obwohl ich dort immer gähnen muss, was mir manchmal etwas peinlich ist. Aber was soll ich machen, muss an der Luft dort liegen. Ach ja: Ich reise natürlich sehr gern. 

8. Liest du selber gerne? 

Klar, Bücher waren für mich das Größte, seit ich denken kann. Als ich das Alphabet beherrschte und ein wenig lesen konnte, habe ich meinen Eltern gesagt, dass es keinen Grund mehr für mich gibt, weiter zur Schule zu gehen. Sie waren natürlich anderer Meinung. Ich lese gern und viel und lange. Und ich lese nahezu jedes Genre und alles, was ich zwischen die Finger kriege. Im Notfall auch die Packungsbeilagen irgendwelcher Medikamente. 

9. Hast du besondere Wünsche für die Zukunft?

 Ich habe das große Glück, einen Job zu haben, den ich sehr gern mache. Ich habe eine liebe Familie, gute Freunde, das Schreiben, das mich erfüllt. Ich bekomme so viel positives Feedback für mein Buch; das motiviert und beflügelt mich, und ich bin dafür sehr dankbar. Für meine Zukunft wünsche ich mir, dass alles noch lange so bleibt, wie es jetzt gerade ist.

Habt ihr selber noch Fragen an die Autorin?

  Als Sophie Weber erfährt, dass ihre Großmutter in Frankreich verstorben ist und sie als Alleinerbin eingesetzt hat, macht sie sich auf den Weg nach Courvelle, einem kleinen Ort in der Nähe von Paris. Dort angekommen muss sie sich der Tatsache stellen, dass es sich bei dem Erbe um ein renovierungsbedürftiges Haus mit winzigem Restaurant handelt, das ihre Großmutter bis kurz vor ihrem Tod führte. Ihr Erbe ist in erbarmungswürdigem Zustand und daher unverkäuflich. Sophie bleibt nur, in Eigenregie alles zu renovieren, wenn sie jemals einen Käufer für das Haus finden will. Der steht auch bald schon vor der Tür, aber dann macht ihr die Liebe einen Strich durch die Rechnung und alles kommt ganz anders als geplant. French Kiss ist eine bezaubernde Liebeserklärung an Frankreich, das Leben und die Liebe.

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 Tourplan

15.5. French Kiss 
16.5. Review
17.5. Frankreich
Bianca von www.bibilotta.de
18.5. Review
19.5. Liebe
22.5. Interview mit Marie Keller
23.5. Liebe mit Genuss 

24.5. Review
25.5. Liebe zum Nachtisch 
26.5. Review

Täglich ab 17 Uhr



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Kommentare:

  1. Hallo und guten Tag,

    ja eine Frage hätte ich schon noch, ob Sie sich an ihr erstes Buch noch erinnern, dass in ihr möglicherweise die Leidenschaft für das Lesen und Schreiben entfacht hat bzw. ob sie einen Lieblingsautoren hat?

    Bin gespannt auf die möglichen Antworten..LG...Karin..

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    1. DIE ANTWORT DER AUTORIN

      Es kam die Frage, welches Buch mich zum Schreiben inspiriert hat: Im Grunde ganz viele, ohne, dass ich es bemerkt habe. Als Kind liebte ich die Geschichten von Astrid Lindgren. Als Lotta ausziehen wollte, wollte ich auch. Später möchte ich Ronja Räubertochter, mein Lieblingsbuch von Lindgren war jedoch Die Brüder Löwenherz, obwohl es so traurig war. Einen echten Lieblingsautor habe ich nicht, dazu gibt es zu viele gute

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  2. Meine Fragen wären:
    1) Wenn sie 3 Wünsche frei hätte was würde sie sich wünschen wollen?
    2) Was ist ihr größter Wunsch den sie sich unbedingt noch erfüllen möchte?
    3) Wer oder Was inspiriert sie?

    VLG Jenny
    :-)

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    1. DIE ANTWORT DER AUTORIN

      Drei Wünsche:
      1. Glück für alle Menschen
      2. Gesundheit für alle Menschen
      3. nochmal drei weitere Wünsche frei
      Der größte Wunsch, den ich mir noch erfüllen möchte: Ich würde sehr gern noch viele weitere Bücher schreiben und dabei immer besser werden
      Was mich inspiriert: Alles, was Menschen mit großer Leidenschaft tun. Dinge, in denen echtes Herzblut steckt. Das kann große Kunst sein, aber auch winzige Kleinigkeiten

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  3. Liebe Marie Keller,

    wow...wahnsinn...beim Rühren des Risottos enstand die komplette Geschichte im Kopf? Hut ab! =)
    Wie lange dauerte dann die Umsetzung?
    Und wurde gleich ein Verlag gefunden?
    Du liest so ziemlich jedes Genre....ich auch! Gibt es einen Liebelingsautor oder jemand, der dich besonders inspiriert?
    Arbeitest du schon an einem neuen Buch?

    Ich freue mich schon auf die Antworten!
    Liebe Grüße Martina
    http://martinasbuchwelten.blogspot.co.at/

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    1. DIE ANTWORT DER AUTORIN

      Die Umsetzung von French Kiss nahm ungefähr ein halbes Jahr in Anspruch - gerechnet ab dem Zeitpunkt, an dem ich mich endlich getraut habe, wirklich loszulegen.
      Ich habe gar nicht erst versucht, einen Verlag für meine Geschichte zu finden, sondern es im Selfpublishing rausgebracht.

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  4. Dankeschön für das richtig tolle, sehr informative Interview.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  5. Hey!

    Ich finde sehr interessant und um ehrlich zu sein auch witzig wie die geschichte entstanden ist 😊😀
    Inspiration kann ja überall statt finden :)

    Liebe grüße Carina

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  6. Hi,
    das war mal ein tolles Interview. Sie liest auch den Beipackzettel des Medikaments. Da mußte ich echt lachen. Danke für den Beitrag. Ich würde gerne noch wissen, ob sie ihre Ideen sofort aufschreiben muß oder ob sie sie im Kopf behalten kann. Denn wenn sie am Tag nur zwei Stunden hat zum Schreiben, wie merkt sie das dann alles.
    LG Alex

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    1. DIE ANTWORT DER AUTORIN

      In jedem Schreibratgeber liest man immer wieder, man solle sich Ideen sofort notieren. Ich mache das selten. Bei mir ist es eher so, dass ich ununterbrochen Ideen habe, es aber nur bei wenigen anfängt, wirklich in den Fingern zu kribbeln. Und genau die sind es, die ich mir dann auch wirklich merken kann, weil sie mich sowieso nicht mehr loslassen. Was ich mir notiere, sind eher Lösungen für Probleme, die beim Schreiben entstehen und die ich vorher überhaupt nicht bedacht habe. Da fällt mir manchmal was beim Spazierengehen ein, wo ich mir nur die flache Hand vor den Kopf schlagen kann und denken, dass es doch so simpel ist. Das diktiere ich dann schnell in mein Handy, damit ich es auch auf gar keinen Fall vergesse.

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  7. Hi ihr Lieben!
    Die Autorin hat die Fragen gelesen aber das blöde System mag sie nicht kommentieren lassen. Wir arbeiten daran.

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